Regeln und Bedingungen

Bedingungen der Ausstellung des e-Visums:

  1. Den Personen, die ab 1991 das Berg-Karabach und andere Regionen der Republik Aserbaidschan, die sich unter der Besatzung Armeniens befinden, ohne dazu die amtliche Erlaubnis des Außenministeriums der Republik Aserbaidschan zu besitzen, ist die Einreise in den Staatsraum der Republik Aserbaidschan untersagt, selbst wenn sie ein elektronisches Visum ausgestellt bekommen haben.
  2. Die elektronischen Visen werden nur an Staatsangehörige der Länder ausgestellt, die in der Liste verzeichnet sind, die von dem Außenministerium der Republik Aserbaidschan genehmigt ist, sowie Staatenlosen, die dauerhaft in dem Staatsraum von diesen Ländern leben.
  3. Den Antragstellern mit mehreren Staatsangehörigkeiten sollte bekannt sein, dass, wenn bei der Ausstellung des elektronischen Visums und im Verlauf der Reise verschiedene Reisepässe verwendet wurden, das elektronische Visum als ungültig angesehen wird.
  4. Personen, die sich bereits in Aserbaidschan befinden, sind nicht berechtigt, die Ausstellung eines elektronischen Visums zu beantragen.
  5. Die Gültigkeitsdauer des Reisepasses muss die Gültigkeitsdauer des elektronischen Visums mindestens um drei Monate überschreiten.
  6. Das elektronische Standardvisum wird binnen 3 Werktagen ausgestellt. Dringende Visen werden binnen 3 Stunden ausgestellt.
  7. Die maximale Dauer des Aufenthalts in Aserbaidschan aufgrund des elektronischen Visums beträgt 30 Tage, die man binnen des Gültigkeitszeitraums des e-Visums verwenden sollte (üblicherweise sind es 90 Tage ab der Ausstellung). Das Visum wird ungültig, wenn es im Laufe seines Gültigkeitszeitraums nicht verwendet wird.
  8. Die Antragsteller auf ein elektronisches Visum haften für die Genauigkeit der von ihnen angegebenen Angaben und die Lesbarkeit der Informationen in dem gescannten Personalausweis mit dem Lichtbild (üblicherweise handelt es sich um den Pass). Wenn ein solches Dokument nicht vom System der Ausstellung der Visen gelesen werden kann, wird der Antrag auf die Ausstellung eines Visums ohne die Erstattung der Kosten zurückgewiesen.
  9. Die getätigte Zahlung wird nicht erstattet, deshalb sollte der Antragsteller die Angaben sorgfältig überprüfen, einschließlich den erhobenen Betrag.
  10. Alle Benachrichtigungen, die sich auf das elektronische Visum beziehen (über die Ausstellung oder die Abweisung) werden an die E-Mailadresse verschickt, die in dem Antragsformular angegeben ist, deshalb ist es sehr wichtig, die richtige Adresse anzugeben.
  11. Anträge auf die Ausstellung eines elektronischen Visums werden nicht bewilligt, falls unvollständige oder unrichtige Informationen angegeben werden, oder wenn der Zahlungseingang unmöglich ist.
  12. Bei der Abweisung des Antrags auf die Ausstellung eines elektronischen Visums werden die erhobenen Gebühren nicht erstattet. Jedoch bleibt immer noch die Möglichkeit, den Antrag auf die Ausstellung eines Visums erneut zu stellen, indem man entsprechendes Konsulat oder eine andere diplomatische Vertretung der Republik Aserbaidschan aufsucht - in diesem Fall wird eine zusätzliche Gebühr für den neuen Antrag erhoben.
  13. Das elektronische Visum sollte man vor dem Reiseantritt lesbar ausdrucken (farbig, mit ausreichender Schärfe, damit Barcodes und andere Codes automatisch eingelesen werden können). Den Ausdruck sollte man zusammen mit einem entsprechenden Pass/Reisepass an der Grenzkontrolle vorzeigen, im Laufe des Aufenthalts in Aserbaidschan aufbewahren und bei der Ausreise aus dem Land nochmals vorzeigen.
  14. Die Ausstellung eines elektronischen Visums hebt das Verbot einer Einreise in Aserbaidschan in Fällen, die durch das Migrationsgesetzbuch der Republik Aserbaidschan geregelt sind, nicht auf.
  15. Eine Person, die in die Republik Aserbaidschan eingereist ist, muss den Staatsraum des Landes vor dem Ablauf der Aufenthaltsdauer, die in dem e-Visum angegeben ist, verlassen, wenn die Aufenthaltsdauer nicht amtlich verlängert wurde, oder wenn keine Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt wurde.
  16. Durch den Artikel 575 des Ordnungswidrigkeitengesetzbuches der Republik Aserbaidschan ist eine Auferlegung einer Geldbuße auf einen jeden ausländischen Staatsangehörigen oder einen Staatenlosen auferlegt, der sich in dem Staatsraum der Republik Aserbaidschan länger, als 10 Tage ohne eine Registrierung aufhält. Die Registrierung erfolgt in dem Staatlichen Migrationsdienst der Republik Aserbaidschan am Aufenthaltsort (Hotel, Sanatorium, Kur, Krankenhaus usw.) oder den Besitzer eines privaten Hauses oder Wohnung, wo die in das Land eingereiste Person vorübergehend wohnhaft ist. Für diese Dienstleistung ist keine staatliche Gebühr zu entrichten.
  17. Gemäß dem Migrationsgesetzbuch der Republik Aserbaidschan müssen ausländische Staatsangehörige oder Staatenlose, die beabsichtigen, eine bezahlte Arbeit oder Werkstätigkeit im Laufe von ihrem Aufenthalt in Aserbaidschan aufzunehmen, zuerst ein Arbeitsvisum bekommen. Das e-Visum gewährt solche Rechte nicht.
  18. Personen, die in Aserbaidschan mit dem Zweck einreisen, für ausländische Medien als Journalisten (Korrespondenten, Kameramänner usw.) zu arbeiten, müssen sich in dem Außenministerium akkreditieren lassen. Beim Erhalt einer solchen Akkreditierung ist die Bearbeitung von Anträgen auf die Ausstellung des e-Visums möglich. Jedoch wird das Visum einer Person entzogen, die in Aserbaidschan ohne solche Akkreditierung eingereist ist und dennoch journalistische Tätigkeit betreibt und zu diesen Zwecken Videoaufnahmen anfertigt, und diese Person selbst unterliegt der Ausweisung aus dem Land.
  19. Obwohl im Verlauf der Abwicklung des Antrags oder der Tätigung der Zahlung das Auftreten von technischen Problemen unwahrscheinlich ist, bitten wir Sie, bei dem Auftreten von solchen mit uns Kontakt per E-Mail unter der Adresse [email protected] aufzunehmen